Zum
Menu
Mein Kind
Ich
liebe Dich so sehr, mein Kind,
weil es Dich gibt in meinem Leben,
das große Glück, das ich nie find’,
wirst Du mir immer geben.
Ich
geh mit Dir durch dick und dünn,
nichts kann mich von Dir trennen,
Du gabst dem Leben einen Sinn,
will mich dazu bekennen.
Ich
glaub’ an Dich, Du machst mir Mut,
was Du auch immer denkst,
auch Deinen Kindern geht es gut,
weil Du auch ihnen Liebe schenkst.
Ich
liebe Dich mein ganzes Leben,
so lang ich auch die Kräfte hab’,
kann ich nicht mehr, tust Du es eben,
begleitest mich zu meinem Grab.
©
07.06.2004 gerryG
Der Brief
Vater,
wo bist Du gewesen,
als ich lernte, schreiben, lesen,
als ich krank lag im Spital,
ja, der Mami war’s egal.
Aber mir
nicht, ich will wissen,
hast Du jeden Brief zerrissen,
den ich ganz verzweifelt schrieb.
„Komm’ doch heim, ich hab’ Dich lieb“.
Ich weiß,
Ihr habt Euch gestritten,
sehr oft haben wir gelitten,
aber bitte sage mir:
„Was kann ich denn hier dafür?“
Seither
ist viel Zeit vergangen,
hab’ mit der Lehre angefangen,
heut’ bin ich groß und kann erkennen,
warum Eltern sich auch trennen.
Schrieb
auch Mami einen Brief,
manches lief ja bei Euch schief,
kann Euch nicht zusammenführen,
will nur Eure Liebe spüren.
Eines
solltest Du noch wissen,
ich will Euch nicht länger missen,
bitte rührt Euch mal bei mir.
„Vati, ich verzeihe Dir!“
Dein Kind
©
27.07.2004 gerryG
Scheidungskinder
!
Mutter
hier und Vater dort,
Kinder sprechen fast kein Wort,
sind damit nicht sehr zufrieden,
uns’re Eltern sind geschieden,
können alles nicht verstehen,
müssen getrennte Wege gehen,
wollen sie Vater und Mutter sehen!
©
gerryG
Die Tür
des Lebens
Am Anfang
trug ich dich im Arm,
liebkoste dich und hielt dich warm,
dann führte ich dich an der Hand,
durch dieses große, fremde Land,
ich zeigte dir fast jedes Spiel,
und alles das was dir gefiel,
doch aus dem Kinde wurd ein Knabe,
mein Sohn ich bin froh, dass ich dich habe,
doch rasch vergeh’n die Jugendjahre,
ich habe selbst schon graue Haare,
und aus dem Knaben ward ein Mann,
den ich jetzt nicht mehr halten kann,
doch führt dein Weg dich wieder heim,
die Tür wird nie verschlossen sein.
©
gerryG
Zum
Menu