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Der Engel
und der kleine Stern
Der kleine Stern zum Engel spricht:
„Dir geht es gut, mir aber nicht,
Du kannst oft bei den Menschen sein,
ich leuchte hier und bin so klein“.
„Ich bin doch nur am Firmament,
ein kleiner Lichtstrahl, der hier brennt,
Du darfst sogar ein Kind beschützen,
wem aber bitte, soll ich nützen?“
Der Engel sah nun auch die Tränen,
vom kleinen Stern, hörte sein Sehnen,
ganz sacht nahm er das Sternenlicht,
ein zarter Strahl, mehr war es nicht.
Er trug den Stern zu Vater Mond,
der auch am Sternenhimmel wohnt,
dort glänzte er in voller Pracht,
er ganz allein, hellte die Nacht.
Nun sprach der Engel zu dem Stern:
„Wer Dich nun sieht, der hat Dich gern,
wenn Kinderaugen Dich erblicken,
strahlt ihr Gesicht, voller Entzücken!“
So funkelt er bei Tag und Nacht,
der „Engelsstern“, der Freude macht,
man sieht ihn nah, man sieht ihn fern,
den Abend - und den Morgenstern!
© 26.08.2004 gerryG
Du musst
ein Engel sein!
Dein sanfter
Blick streift mein Gesicht,
Dein Lächeln klar, wie Sternenlicht,
in Deinem Haar spielt sich der Wind,
so märchenhaft, nur Engel sind.
Wie Meereswellen,
pur aus Gold,
die Lockenpracht, bezaubernd hold,
Du stehst vor mir, unschuldig, rein,
so schön kann nur ein Engel sein.
Deine
Gestalt scheint feenhaft,
Du machst mir Mut und gibst mir Kraft,
Gefühl und Liebe sind Dein Herz,
Du schenkst nur Freude, niemals Schmerz.
Du bist
mein schönster Traum für mich,
bist mir stets nah, ich fühle Dich,
oh, wärst Du nur für immer mein,
ich weiß, Du musst ein Engel sein!
©
24.11.2004 gerryG
Engel
ohne Flügel
In Gedichten
gern beschrieben,
in Sagen liest man über sie,
obwohl wir sie doch alle lieben,
fragt man, Engel gibt es die?
Engel
mit gelockten Haaren,
aus weißen Marmor, an der Wand,
Engel, Luzifer verjagend,
Flammenschwerter in der Hand.
Oder jene
Süßen, Kleinen,
so entzückend wie ein Kind,
welche die sehr traurig scheinen,
die in allen Kirchen sind.
Aber wer
erwähnt die Engel,
die uns lieben Tag für Tag,
es sind Engel ohne Flügel,
so wie jeder Mensch sie mag.
Sie sind
da, wenn Sorgen quälen,
wenn der Kummer uns zerfrisst,
sie sind einfach gute Seelen,
die man all zu leicht vergisst.
©
28.07.2004 gerryG
Schwarzer
Engel der Nacht
Wieder
einmal, hab’ ich an sie gedacht,
an die Engel der Liebe mit ihrer Macht,
Gedanken die schwebten zum Himmel empor,
vernahm ihre Stimmen, sie erfreuten mein Ohr,
ich fühlte mich plötzlich behütet, bewacht,
denn da stand er vor mir, der Engel der Nacht.
Wer hatte
mir diesen Engel gesandt,
der mit schwarzen Haaren, fast nackt vor mir stand,
mit leuchtenden Augen, so feurig und heiß,
meine Poren geöffnet, es floss kalter Schweiß,
die himmlische Schönheit nahm mir den Verstand,
als er mich berührte, mit zärtlicher Hand.
Nahte
das Ende, oder lebte ich noch,
ich spürte die Angst, wie sie in mich kroch,
doch Angst ist vergänglich, die Lust riesengroß,
im Banne des Engels, kam ich davon nicht los,
die Wollust die hatte uns Beide gepackt,
Körper verschmolzen, gefühlvoll und nackt.
Im Rausche
der Sinne, von Liebe bedeckt,
sämtliche Geister und Triebe geweckt,
urplötzliches Tauchen in Lava voll Glück,
dann war er fort, ließ sein Feuer zurück,
er hatte das „Leben“ in mein Leben gebracht,
„Hab’ Dank liebe Freundin, Schwarzer Engel der Nacht“!
©
12.02.2005 gerryG
Wenn Dein
Engel Dich verlässt
Wenn Dein
Engel Dich verlässt,
lass ihn geh’n, halt ihn nicht fest,
öffne Deine Seelentür,
er zeigt sein Lächeln Dir dafür.
Er kam
zu Dir fast über Nacht,
hat Dich mit Liebe nur bedacht,
hat Dich vom Kummer ganz befreit,
er teilte mit Dir, Glück und Leid.
Du trugst
ihn stets in Deinem Herz,
verbannte daraus jeden Schmerz,
nun trägst Du in Dir Engelslicht,
sein Antlitz, das vergisst Du nicht.
Nun braucht
ein andres Menschenkind,
den Engel, der ihm gut gesinnt,
den Engel, der stets an Dich denkt,
der Dir zum Abschied Tränen schenkt.
Sie blühen,
sind wie Engelsblüten,
die Dich vor Bösem nun behüten,
„Grüß Gott mein Freund, pass auf, auf Dich“,
er sprach’s, bevor sein Bild verblich.
©
25.03.2005 gerryG
Als Moongirl
wieder lieben lernte
Des Nachts
stand sie oft traumverloren,
auf dem Balkon, atmete tief,
die Luft ein, die im Wind geboren,
aus ihrem Herz Verzweiflung rief.
Sie sah
den Mond am Himmel stehen,
für sie war er der beste Freund,
sie konnte dann sein Lächeln sehen,
war er nicht da, hat sie geweint.
Als sie
schon nicht mehr daran glaubte,
dass sie zum Lieben fähig ist,
weil die Gewalt Gefühle raubte,
hat sie ein Engel wach geküsst.
Du sollst
von nun an Moongirl heißen,
sagte der Engel und verschwand,
das zarte Band wird nie mehr reißen,
der Perlenkette in der Hand.
Die Perlen
waren ihre Tränen,
so glasklar, unschuldig und rein,
doch erhört wurde ihr Sehnen,
sie muss nie mehr alleine sein.
Ein Seelenträumer
fand die Perlen,
er sammelte sie Stück für Stück,
dann flog er sanft hoch zu den Sternen,
als Engel kam er dann zurück.
So lernte
Moongirl wieder lieben,
denn Träume werden manchmal wahr,
ich hab’s in Euer Herz geschrieben,
als Seelenträumer, der ich war!
©
28.07.2005 gerryG
Dich hat
der Himmel geschickt
Du bist
kein Engel, doch so süß,
Du zeigtest mir das Paradies,
Du bist kein Traum, bist Wirklichkeit,
Du bist zu Sünden auch bereit,
Du bist der allerschönste Lohn,
Du bist die Liebe in Person.
Du hast
mein Herz schon längst entzückt,
Dich hat der Himmel mir geschickt,
gabst meinem Leben wieder Sinn,
Du schaffst es, dass ich glücklich bin,
Dein Lächeln zeigt mir Dein Gefühl,
mehr als ein Engel zeigen will.
©
21.07.2005 gerryG
Mondfee
Wer Liebe,
Mond und Sterne liebt,
muss was Besond’res sein,
wer soviel Zärtlichkeit versprüht,
ist auch im Herzen rein.
Du schreibst
Gedichte, zauberhaft,
so feenhaft und fein,
in Dir steckt Menschlichkeit und Kraft,
Du musst die Mondfee sein!
Für
Simone
©
04.05.2005 gerryG
Sternchen
Irgendwo
am fernen Himmel,
funkelt es so klar und rein,
heller als der schönste Schimmel,
dennoch strahlt es ganz allein.
Unter
vielen Millionen,
leuchtet es in voller Pracht,
es zu sehen wird sich lohnen,
hell erleuchtet ist die Nacht.
Sternchen
glänzt so wie die Liebe,
Augenpaare zieht es an,
freudestrahlend, niemals trübe,
hält das Sternchen uns in Bann.
Wenn die
Liebe in den Herzen,
sanft und zärtlich Einzug hält,
sind vergessen all die Schmerzen,
im Sternenlicht erstrahlt die Welt.
Wozu Hass
und alle Kriege,
warum Schläge, Streiterei’n,
niemand braucht erkämpfte Siege,
lieber leuchtend Vorbild sein!
Sternchen
liebt die Menschen alle,
mag sie so, so wie sie sind,
setzt ein Licht und auch Signale,
damit die Menschlichkeit gewinnt!
©
09.08.2005 gerryG
Elfensymphonie
Irgendwo im Nirgendwo, ein Wald das Tal umringt,
umgeben von schönen Bergen,
bewohnt von Elfen und Zwergen,
mit moosbedeckten Wurzeln,
wo Wichtelmännchen purzeln,
aus dem beschwingt und lebensfroh, ein Elfenlied erklingt.
So zauberhaft
und unbeschwert, ertönt die Melodie,
dirigiert von Zauberhänden,
Elfenstimmen sie vollenden,
lieblich in den Ohren klingen,
Wichtelchöre dazu singen,
von guten Menschen nur gehört, die Elfensymphonie.
Solange
Menschen lieben, in märchenhafte Welten flieh’n,
werden Träume weiter siegen,
Elfen über Wiesen fliegen,
Zwerge ihre Späße machen,
immer herzlich dazu lachen,
werden Elfensymphonien auch in unsre Herzen zieh’n.
©
18.07.2004 gerryG
Traumtänzerin
Wieder
mal steh ich am Fenster,
schau in die sternenklare Nacht,
Gedanken schweben wie Gespenster,
mein Herz hat stets an Dich gedacht.
Der Himmel
schickt mir seine Lichter,
die Sterne lächeln lieb zu mir,
ich sehe überall Gesichter,
das Glücklichste gehört zu Dir.
Im Vollmond
tanzt ein Liebespaar,
beschwingt, verträumt und unbeschwert,
ihr Traumtanz ist so wunderbar,
ein Meister, der sie das gelehrt.
Der Wolkenvorhang,
zugezogen,
das Himmelsschauspiel ist vorbei,
all meine Sorgen sind verflogen,
die Seele fühlt sich plötzlich frei.
Losgelöst
von Seelenschmerzen,
tanz ich zu den Sternen hin,
ich trage Dich in meinem Herzen,
traumverliebte Tänzerin!
©
29.09.2004 gerryG
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