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Ein wenig aus dem Inhalt

 

Aus meiner Feder flieht ein Lächeln

Aus meiner Feder flieht ein Lächeln,
befreit von Tränen und von Schmerz,
ich hielt es viel zu lang gefangen,
zu sehr verwirrt war noch mein Herz.

Das Tintenblau fließt aus der Feder,
fast farbenfroh aufs weiße Blatt,
gefühlvoll, sanft, keimt nun die Freude,
die mich solang vergessen hat.

Ein Lächeln kann dich stets erreichen,
ist vogelfrei so wie das Glück,
wird es erwidert, nicht erzwungen,
dann kommt es tausendmal zurück.

© 18.12.2008 Gerhard Stadler

 

Fortsetzung folgt …

Der Zeiger wird sich weiter drehen,
läuft auch das Datum einmal ab,
das Lebensuhrwerk bleibt nicht stehen,
ob es bergauf geht, ob bergab.

Auch die Gedanken, die bewegen,
mit Worten auf Papier sortiert,
in Reime wird man sie zerlegen,
und zeitlos in das Nichts geschmiert.

Doch reimen lässt sich nicht das Leben,
es wird zum Schicksal oder Glück,
die Menschlichkeit soll man erstreben,
Sekunden, Stunden, Stück für Stück.

© 07.11.2008 Gerhard Stadler

 

Ein leeres Blatt gefüllt mit Liebe

Wie oft schon hat mein kleines Herz,
für einen Liebestraum gelebt,
wie oft zerbrach es dann voll Schmerz,
mit Hoffnungskleister zugeklebt,
wie oft schon träumte ich vom Glück,
das unerreichbar für mich schien,
wie oft fand ich zu mir zurück,
und ließ mich dennoch wieder zieh’n.

Wie oft schon schrieb ich Worte auf,
behutsam, sachlich auf Papier,
ich ließ der Feder freien Lauf,
doch lag das Blatt nur leer vor mir,
wie oft schon weinte ich als Mann,
Gedankentränen leis gemischt,
die Tinte auf dem Blatt zerrann,
Gefühle wurden weggewischt.

Doch irgendwann sah ich das Licht,
fand Freude und auch Lebenssinn,
ich sah im Spiegel mein Gesicht,
erkannte Falten als Gewinn,
und blieb das weiße Blatt auch leer,
voll Stolz, in altersgrau gehüllt,
so war es doch ein Lächeln schwer,
mit wahrer Liebe aufgefüllt.

© 25.01.2008 Gerhard Stadler

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